(Re)branding

Nach 3 ½ Jahren in der Selbständigkeit war es an der Zeit, an meiner Identität zu feilen. Eine neue Marke sollte her. Kurz, prägnant und aussagekräftig.

Als Einzelkämpfer ist es naheliegend, erst einmal mit bürgerlichem Namen aufzutreten. Und es hat seine Vorteile, keine Frage: Die Namensfindung haben schon andere für einen übernommen, eine Recherche nach Rechteinhabern entfällt ebenfalls und niemand kann einem vorwerfen, der Name würde nicht zur Unternehmung passen.

Aber Namen sind auch lang und unhandlich, können nervige Umlaute enthalten und lassen sich oft nur mühsam einprägen. Zudem transportieren sie, wenn man nicht gerade Müller, Bauer oder Schneider heißt und den Namen zum Beruf gemacht hat, nichts von dem, was man eigentlich tut. Eine Marke sollte also her.

Heißen, aber wie?

Und ich würde jetzt gerne Geschichten von langen Nächten und kreativen Brainstormings erzählen. Doch meine Namensfindung ist viel unspektakulärer.

UI/UX Logo

Eher zufällig viel mir vor zwei oder drei Jahren die bekannte Abkürzung UI/UX in den Schoß. Zusammen mit ein paar weiteren Kombinationen habe ich mir dann uiux.de gesichert und musste sie nun nur noch aus der Schublade kramen.

UI/UX setzt sich aus den beiden Begrifflichkeiten "User Interface" und "User Experience" zusammen und beschreibt wunderbar, was ich eigentlich mache: Die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ("User Interface") zu planen und zu konzipieren, um ein bestmögliches Nutzererlebnis (die "User Experience") zu gestalten.

Da ich weder ein begnadeter Logodesigner noch mein einfachster Kunde bin, habe ich das Logo von der großartigen Franka Frey gestalten lassen. Auch die Visitenkarten entsprangen ihrem Illustrator.

Visitenkarten

In neuen Gefilden

Mit dem Rebranding geht auch ein komplettes Redesign meiner Seite einher und beendet damit eine Ära zahlreicher Behelfslösungen. Ich verrate nun mehr über meine Arbeit und Kunden und zeige damit ein schärferes Bild meines Angebots auf.

Wenn es diese Zeilen in die Öffentlichkeit geschafft haben, darf ich mich wohl Blogger nennen; als nun gefühlt letzter überhaupt. Meine Artikel werden hauptsächlich konzeptioneller Natur sein und über die Weiterentwicklung des Netzes spekulieren. Aber auch der ein oder andere technische Aspekt wird hier sicherlich beleuchtet. Und auch für Projektvorstellungen werde ich den Platz hier nutzen.

UI/UX wird meine Spielwiese, mein Labor, in dem ich immer neue Dinge ausprobiere. Eine Reise mit offenem Ausgang. Die Vorfreude steigt!

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